04 Mrz 2020

Corona & Tee

Liebe Kundinnen und Kunden,
um etwas der großen Unsicherheit bei der Beurteilung und Verhalten gegenüber des Coronavirus entgegenzuwirken, geben wir Ihnen die, Ende letzter Woche erhaltenen, Informationen von unserem Teehauptlieferanten TeeMaass Hamburg zur Kenntnis.

Wir hoffen, dass diese Informationen für Sie hilfreich sind. Bei Fragen stehen wir Ihnen natürlich jederzeit zur Verfügung.


Nachfolgender Originaltext:
Wir haben bereits ein paar Anfragen erhalten und möchten Ihnen hiermit einige Informationen zur Sicherheit unserer Tees zukommen lassen, im Hinblick auf das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2).

Unsere asiatischen Tees, die Sie bei uns erwerben können, sind bereits im Sommer 2019 geerntet und verschifft worden. Also noch bevor es zum Ausbruch des SARS-CoV-2 Virus kam.

Unsere Schmuck-Drogen bzw. Zutaten und Früchte kommen überwiegend aus Europa. Gleichwohl haben wir Ihnen hier noch einige Antworten des Bundesinstituts für Risikobewertung und des Robert Koch Instituts angehängt.

Bundesinstitut für Risikobewertung – Stand 24.02.2020:
Können importierte Waren aus Regionen, in denen die Krankheit verbreitet ist, Quelle für eine Infektion beim Menschen sein?

Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importiere Waren wie importierte Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände und Spielwaren, Werkzeuge, Computer, Kleidung oder Schuhe Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten. Diese Einschätzung gilt auch nach der jüngsten Veröffentlichung zur Überlebensfähigkeit der bekannten Coronaviren durch Wissenschaftler der Universitäten Greifswald und Bochum.

Robert Koch Institut – Stand 28.02.2020:
Besteht die Gefahr, sich über importierte Lebensmittel, Oberflächen oder Gegenstände mit nem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) anzustecken?

Bei Coronaviren, die respiratorische Erkrankungen verursachen können, erfolgt die Übertragung primär über Sekrete des Respirationstraktes. Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, ist es möglich, dass auch auf diese Weise eine Übertragung stattfindet. Deshalb ist eine gute Händehygiene wichtiger Teil der Prävention. Hingegen ist eine Übertragung über unbelebte Oberflächen bisher nicht dokumentiert. Eine Infektion mit SARS-CoV-2 über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines symptomatischen Patienten gehören, wie z.B. importierte Waren, Postsendungen oder Gepäck, erscheint daher unwahrscheinlich. Generell ist das gründliche Händewaschen, wie es von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) empfohlen wird, ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Hygiene und kann vor einer Vielzahl weiterer Infektionen wie z.B. Magen-Darm Erkrankungen schützen.


Quellen:
www.bfr.bund.de/de/kann_das_neuartige_coronavirus_ueber_
lebensmittel_und_spielzeug_uebertragen_werden_-244062.html

www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

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